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FemCities Konferenz 2019

Cities as driving forces behind gender equality.

Exchanging Best Practices.

Das FemCities Netzwerk, koordiniert vom Frauenservice der Stadt Wien, bietet seit 1997 ein Forum für StädtevertreterInnen zum Austausch von Projekten und Strategien zur Umsetzung von Gesetzen um Frauen und Gleichberechtigung zu fördern und um entsprechende Verwaltungsstrukturen aufzubauen.

Die FemCities Konferenz findet einmal jährlich, mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Bereich Gleichstellung, in einer wechselnden europäischen Stadt statt. 2019 lud das Frauenservice Wien in Kooperation mit dem Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes zur gemeinsamen Konferenz in Wien und zum Austausch von „Best Practices“, ein.

RepräsentantInnen aus ganz Österreich und Genderbeauftragte aus mehr als zehn europäischen Städten, u.a. der Stadt Budapest, Stuttgart oder Helsinki, besuchten die Konferenz. Auch Gäste aus internationalen Organisationen wie der UNODC, der IAEA oder der Heinrich Böll Stiftung waren anwesend. Begrüßt wurden sie von Gemeinderätin Nicole Berger-Krotsch,  Generalsekretär des Österreichischen Städtebundes, Thomas Weninger, der Dezernatsleiterin für Gender Mainstreaming, Ursula Bauer und FemCities Koordinatorin Ricarda Götz.

Nach der Keynote von Prof.in Dr.in Stefanie Wöhl zu „Gender Equality in EU Policy Making“, war der Vormittag Vorzeigeprojekten aus der Verwaltung und Administration gewidmet.

Fünf Kurzpräsentationen von den Städten Wien, Belgrad, Graz, Mannheim und Prag gaben Einblicke in die vielfältige Arbeit.

In Form eines „Project-Gallery-Walks“, konnten sich die Gäste zu weiteren Projekten der Stadt Wien informieren – u.a. die fünf Gender Mainstreaming Prinzipien der Stadt Wien – und netzwerken.

Dominik Sandner vom Gender Mainstreaming Dezernat der Stadt Wien

Der Nachmittag stabd im Zeichen des zivilgesellschaftlichen Engagements für Frauen. Kurze Vorträge über Projekte von NGOs wie ABZ Austria oder dem Bulgarian Fund for Women, zeigten die Bandbreite von Frauenförderungs-Konzepten auf.

Ricarda Götz, Koordinatorin des Netzwerks und der Konferenz, fasste den Tag im Abschluss-Dialog mit der Moderatorin und Wiener Menschenrechtsbeauftragten Shams Asadi, mit folgenden Worten zusammen: „Equality of women and men in practice as well as in theory, is an essential component for economic growth and prosperity for all endeavours on a local, national and European level. We heard many fascinating projects today and we will keep on learning from each other.”

Für die Veranstaltung der FemCities Konferenz 2020 gibt es bereits Anfragen von der Stadt Mannheim und der Stadt Malmö, 2021 wird die Konferenz von der Stadt Leuven ausgerichtet. Die detaillierte Zusammenfassung des Tages sowie die Konferenz-Dokumentationen der letzten Jahre, sind neben Informationen zum FemCities Netzwerk online abrufbar: www.femcities.at

 

 

Bei Rückfragen bzw. wie Interessierte zum FemCities Netzwerk beitreten können, kontaktieren Sie die Koordinatorin Ricarda Götz, MA ricarda.goetz@wien.gv.at